Mein Freund das Fahrrad
Erstellt von Michael Müller am Samstag 26. August 2006
Nun steht es wieder trocken an seinem Platz, mein Freund das Fahrrad. Als Stadtbewohner bin ich in der glücklichen Lage fast nur überschaubare Wegstrecken für meine Einkäufe und Unternehmungen zurücklegen zu müssen. Und was liegt da näher als auf den eigenen PKW zu verzichten und auf das Fahrrad umzusteigen.
Gut, ich gebe ja zu das es nicht “Jedermannsâ€? Sache ist sich den “Strapazenâ€? der manuellen Forbewegung mit Muskelkraft auszusetzen oder gar den einen oder andern Regenschauer mitzunehmen. Doch für mich bedeutet das Fahrrad ein Stück Freiheit, Unabhängigkeit sowie Entspannung pur.
Wenn ich in die Pedalen trete bin ich weit weg von steigenden Benzinpreisen, Reperatur- und Inspektionskosten oder gar dem täglichen Stau zum Feierabend. Zugegeben, ich setze mich mit dem Fahrrad auch nicht jedem Wind und Wetter aus und für den Transport von schweren Gütern ist ein PKW wohl nicht wegzudenken. Hm, schwere Güter -> Fahrradanhänger - ok, lassn wir das - diese Zeiten sind bei mir nun auch vorbei und ich belasse es bei zwei maximal beladenen Fahrradtaschen. Ja, mein Freund das Fahrrad - nun kennen wir uns schon einige Jahre und haben so manche Reifenpanne miteinander ausgestanden. Wenn ich daran denke wie wir uns kennenlernten - ein Ausflug in die Niederlande, ein Lächeln aus dem Schaufenster und zurück. Der nächste Geldautomat war weit, aber ein paar Stunden später lag das gute Hollandrad im Kofferraum meines Autos. Mit der Zeit sind noch mehr “Freundeâ€? dazugekommen und u. a. vertreibt mir ein “gutesâ€? Mountenbike ebenfalls die Zeit wenn ich mich sportlich betätigen möchte. Doch mein Freund der “Holländerâ€? begleitet mich fast durch jeden Tag.

