Goldmünzen – früher gängiges Zahlungsmittel
Erstellt von MaxTrix-js am Samstag 18. Februar 2012
Über Jahrhunderte, seitdem die ersten Münzen in Lydien geprägt wurden, hinweg waren Goldmünzen gängige Zahlungsmittel, die weltweit akzeptiert wurden. Goldmünzen hatten im internationalen Handel den großen Vorteil, dass sich ihr Wert nach dem Goldgehalt der Münzen richtete. Im Zweifelsfall konnte der Händler also auch mit Münzen in fremder Währung bezahlen.
Der Goldstandard gilt heute noch, die Zentralbanken haben große Vorräte an Gold in den Tresoren liegen, um die Währung abzusichern. Denn der ursprüngliche Gedanke der Banknoten war es, dass der aufgedruckte Wert jederzeit in die entsprechende Menge an Gold eingetauscht werden konnte.
Nachfrage nach Goldmünzen ist steigend
Heute spielen Goldmünzen, obwohl sie nach wie vor als offizielles Zahlungsmittel anerkannt sind, im täglichen Leben keine Rolle mehr. Interessant sind Goldmünzen in erster Linie für Sammler und Anleger, für diesen Zweck werden von den Zentralbanken auch immer wieder neue Münzen geprägt.
Der große Vorteil von Goldmünzen gegenüber beispielsweise Barren: Sie können zu Hause im Tresor aufbewahrt werden, der Anleger kann sie auch immer wieder in kleinen Stückelungen kaufen, so dass sich im Laufe der Zeit ein erkleckliches und vor allem wertbeständiges Depot ansammeln kann.
Sollte sich der Sammlerwert anders entwickeln, als es der Anleger erwartet, ist außerdem nicht das ganze eingesetzte Geld weg. Denn der Wert von Goldmünzen richtet sich in erster Linie nach dem Gewicht des enthaltenen Goldes. Nachdem die Nachfrage nach dem edlen Metall in den vergangenen Jahren beständig gestiegen ist, dürften, so die Meinung vieler Experten, dramatische Verluste, wie sie auf dem Aktienmarkt in den vergangenen Jahren mehrfach vorgekommen sind, bei Goldmünzen ziemlich ausgeschlossen werden.

