Die schnellsten Männer der Welt in der Formel 1
Erstellt von casapra am Dienstag 23. Februar 2010
Quietschende Reifen, der Geruch von verbranntem Gummi auf dem glühend heißen Teer und das satte Aufheulen der Motoren – wenn die Rennen der Formel 1 im Fernsehen übertragen werden, kleben Millionen von Männern auf der ganzen Welt an den Bildschirmen. Denn die Faszination, die von den höchstmotorisierten Geschossen ausgeht, scheint gewaltig und ihre Fahrer, die furchtlosen Formel-1-Piloten gelten längst als Gladiatoren der Neuzeit. Doch welche Charaktere stecken tatsächlich hinter der nervenstarken Fassade? Hier zwei der beliebtesten Fahrer der Formel 1.
Michael Schuhmacher, der jahrelange unbesiegte König der Formel 1, begann nach ersten Erfolgen im Sauber-Mercedes-Juniorteam 1991 in Spa-Francorchamps. Nachdem Jordan-Pilot Bertrand Gachot wegen einer Attacke auf einen Taxifahrer inhaftiert worden war, durfte Schuhmacher, dank finanzieller Unterstützung von Mercedes, für ihn einspringen. Der Youngster schaffte im Qualifying den sensationellen siebten Platz und wurde kurz darauf von Benetton-Teamchef Flavio Briatore unter Vertrag genommen. Der Grundstein Schuhmachers sagenhafter Karriere war damit gelegt. Nach einer Ära des Erfolgs zog sich der Rekordweltmeisters 2006 aus der Formel 1 zurück und versuchte 2009 zum ersten Mal sein Comeback zu starten. Nachdem dies an den Folgen eines Motorradunfalls gescheitert war, setzte sich der ehemalige Ferrari-Pilot mit seinem alten Freund Ross Brawn in Verbindung, der sein Team gerade an Mercedes verkauft hatte. Der aktuelle Formel-1-Vertrag des 41-jährigen läuft nun bis Ende 2012.
Einer der Medienlieblinge der Formel 1 ist zweifellos der junge Lewis Hamilton. Mit seinen 25 Jahren blickt der ehrgeizige Brite, der bereits als Zehnjähriger zu McLaren-Teamchef Ron Dennis sagte, er wolle einmal für sein Teamfahren und Formel1-Weltmeister werde, auf eine beachtliche Erfolsserie zurück. 2007 feierte er vier Grand-Prix-Siege, führte die Weltmeisterschaft bis zum letzten Grand Prix in Brasilien an und verlor die Krone dort um nur einen Punkt an Kimi Räikkönen. Doch schon im Folgejahr konnte Hamilton den WM-Titel in einem dramatischen Finale in Brasilien für sich entscheiden. Bis zur letzten Kurve hatte ihm ein Punkt gefehlt, bis er auf den letzten Metern doch noch an Timo Glock vorbeizog. Im letzten Jahr konnte er zwar leider nicht an die Erfolge von 2008 anknüpfen, doch für die Saison 2010 drücken dem ersten schwarzen Formel 1-Piloten der Geschichte sicher nicht nur die Briten die Daumen.

