Werbung im Supermarkt
Erstellt von Maria am 25. April 2013
Nirgendwo ist Werbung wichtiger als im Supermarkt. Denn hier fällt die Entscheidung, welches Produkt gekauft wird und welches nicht. Da können Markenbewusstsein, Einkaufgewohnheiten oder regionale Orientierung so stark ausgeprägt sein, wie sie mögen – ein großer Teil der Kunden lässt sich am Point of Sale mit einem interessanten Angebot immer noch umstimmen. 70 % aller Kaufentscheidungen fallen spontan und aus dem Gefühl heraus. Im Supermarkt reduziert sich dieser Wert, denn natürlich greifen hier bewährte Muster besser. Deswegen ist es auch weitaus sinnvoller, ein ständiges Informationsfenster zum Kunden im Supermarkt zu schaffen, an dem er sich bei jedem Einkauf informiert.
Diese Aufgabe übernehmen visuelle Werbeträger. Denn optisch lassen sich die Kunden am schnellsten erreichen, und am besten mit einer leicht verständlichen Botschaft. Sie verstärken die Hirntätigkeit und wirken wie ein Stempel. Als optimierte Form hat sich der Werbeaufsteller etabliert.
Werbeaufsteller mit riesigem Potenzial
Ein durchschnittlicher Supermarkt, egal ob Discounter oder „normaler“ Lebensmittelmarkt, zieht im Monat etwa 30.000 Kunden an. Die übliche Einkaufszeit beträgt hier 21 Minuten. Bei großen Multimärkten wie Kaufland oder Real klettern diese Zahlen rasant in die Höhe. Hier wird mit bis zu 150.000 Kunden im Monat gerechnet, die etwa 45 Minuten bis eine Stunde zwischen den Regalen unterwegs sind. Auch wenn sich die Stammzahl erheblich reduziert, da wöchentlich zwei bis drei Einkäufe erledigt werden, bleibt ein Volumen von Tausenden von Kunden pro Supermarkt, die mit einem Werbeaufsteller erreicht werden können. Denn jeder Besucher kommt auf seinem Einkaufsweg auch zwingend am Werbeaufsteller vorbei. Neben der Quantität sprechen auch qualitative Kriterien für den Werbeaufsteller. Er kann nahezu jede Form von visueller Werbung transportieren, von Plakaten, Verkaufsprospekten oder Hinweiszeichen auf Waren bis hin zum Fernseher mit Werbevideo.
Werbeaufsteller mit psychologischer Wirkung
Es klingt archaisch, aber es ist eine erwiesene Tatsache: Wenn moderne Menschen einkaufen gehen, handeln sie instinktiv immer noch nach dem Muster der Jäger und Sammler aus der Frühzeit. Dieses Muster heißt: „maximale Ausbeute“. Diese Einstellung bringt auch heute noch Kunden dazu, mehr zu kaufen als geplant, wenn sich damit Vorteile bei der Vorratshaltung erreichen oder neu entdeckte Bedürfnisse befriedigen lassen. Den Anstoß dazu geben Werbeaufsteller. Sie werden als Impuls dankbar angenommen, da der Kunde selbst schon mit dem Gedanken den Supermarkt betritt, hier etwas besonders Günstiges zu finden. Die Werbung wiederum schürt dieses Gefühl mit der ständigen Erzeugung von Erwartungshaltungen. Werbeaufsteller nutzen den Vorteil, dass die Menschen einer optischen Information mehr Vertrauen als einer verbalen. Kommt noch eine emotional ansprechende Gestaltung des Werbeplakats hinzu, wie beispielsweise ein Gesicht, das zu dem Produkt passt, erregt die Werbung zumindest Interesse. Damit liegen Werbeaufsteller im Supermarkt in puncto Dauerwirkung und Wahrnehmung im Verhältnis zu den Kosten sehr günstig.
Platzierung von Ware und Werbeaufsteller
Jeder Supermarkt ist nach dem Muster angelegt, den Aufenthalt des Kunden zu verlängern. Längere Einkaufzeit bedeutet automatisch höherer Umsatz. Die traditionellen Bereiche „Bremsweg“, „Rennstrecke“ und „Quengelzone“ sind auch für die Auslegung der Werbeaufsteller interessant. Denn die vermittelten Botschaften können leicht an die jeweilige Einkaufsituation angepasst werden. Abgesehen davon, dass Werbeaufsteller immer direkt am beworbenen Produkt ihren Platz haben, bieten auch die Bereiche nach dem „Bremsweg“ und am Beginn der „Quengelzone“ gute Chancen für einen Sonderverkauf. Der Werbeaufsteller weist den entsprechenden Produktstapel mit seiner zusätzlichen Sonderplatzierung als außergewöhnliche Gelegenheit aus, entweder nach dem Motto „Schon gehört?“ am Beginn des Rundgangs oder mit der Aufforderung „Jetzt noch schnell mitnehmen!“ am Ende.
Ein abnehmender Sonderverkaufsstapel mit der optischen Information „Solange der Vorrat reicht“ löst Gruppendynamik aus. Das Zugreifen eines Kunden bewegt auch den nächsten zum Kauf. Eines der Prinzipien, die nicht hinterfragt werden, sind Rabatte. Nach einem Werbeaufsteller mit entsprechender Information wird von jedem Kunden geradezu gesucht. Ähnlich positiv werden Kombistände wahrgenommen, die “Zwei für drei” anbieten oder sich ergänzende Waren beinhalten wie Pasta, Wein und Käse. Der Werbeaufsteller sorgt dafür, dass die Logik des Angebots sofort sichtbar wird.
Werbeaufsteller als Erinnerungshilfen
Kein Mensch ist in der Lage, den Bedarf seines Haushaltes vor jedem Einkauf so zu kalkulieren, dass er exakt die notwendigen Produkte erwirbt. Werbeaufsteller entfalten hier eine doppelte Hilfsfunktion: Sie weisen auf einen aktuellen Bedarf hin und etablieren sich als Langzeit-Informationsquelle. Denn der Blick auf den Werbeaufsteller wird zur Gewohnheit, da sich immer wieder positive Erfahrungen mit ihm verbinden. Die Werbung im Supermarkt ist in jeder Hinsicht lohnend und Werbeaufsteller spielen dabei die Hauptrolle.
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