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Berufsunfähigkeit oder Unfall?

Erstellt von Michael Müller am Donnerstag 20. März 2008

Das Risiko der Berufsunfähigkeit wird von vielen Menschen unterschätzt. Glaubt man den Statistiken, dann haben heute erst 20% der deutschen Bevölkerung eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Auch wenn die BU-Versicherung ein deutlich umfassenderen Versicherungsschutz aufweist, ist die Unfallversicherung bei vielen Menschen beliebter. Dennoch belegen die Statistiken auch das fast jeder 4. Angestellte in folge eines Unfalls berufsunfähig wird. Die private Unfallversicherung zahlt hier nur eine einmalige Invalidenleistung, sofern die vorliegt. Nur die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine dauerhafte Rente.

Grundsätzlich lässt sich zwar nicht abwägen welches Risiko nun größer ist, das der Invalidität oder die Berufsunfähigkeit, aber eine Invalidität führt nicht zwangsläufig zur Einschränkung der Arbeitskraft. Hingegen ist die Berufsunfähigkeit meist mit dem Wegfall des Erwerbeinkommens verbunden. Deshalb ist einer Absicherung beider Risiken sinnvoll und eine Argumentation über eine Überlappung der Versicherung eher zielführend als unnötig.

Wer überlegt eine Unfallversicherung abzuschließen, findet im Internet zahlreiche Versicherungsrechner in denen Sie die Tarife der unterschiedlichen Gesellschaften vergleichen können. Für die Berufsunfähigkeitsversicherung sieht es schon schwieriger aus, denn hier ist es oft von Nöten mit eine Fachmann zu sprechen, dann alle Vergleichsdaten online nicht erfassbar sind. Trotzdem bieten entsprechende Fachleute auch im Internet Ihre Dienste an, wenn es um einen Vergleich der verschiedenen Tarife und Gesellschaften geht. Auch die Verbraucherzentralen vor Ort können interessieren Verbrauchern helfen die richtige Versicherung zu finden.

Autor: Robert Jacobi, robert-jacobi@gmx.de