Annoncieren im Web
Erstellt von lianek am 16. September 2010
Eine Tageszeitung ist kaum erschienen ruck zuck vergessen. Als die die tägliche erscheinende Zeitung noch zum Start in den Tag gehörte.

Anno dazumal, als es noch kein Wissen über die Möglichkeiten des Internet gab, war die Welt der Inserate noch einfacher. Morgens lag die aktuelle Zeitung druckfrisch auf dem Frühstückstisch und jeder, der einen Gebrauchtwagen, eine Arbeit, Einrichtungsgegenstände, Lampen kaufen, einen Traktor oder die große Liebe suchte, suchte in den kategorisierten Kleinanzeigen. Wenn man ein Inserat beauftragen wollte, gab man diese bei der Zeitung ab, schickte ein Fax oder telefonierte und nach Zahlungseingang erschien es. Bei manchen Tageszeitungen kann man jetzt sogar kostenlos Annoncen aufgeben, aber auch diese Tageszeitungen werden nicht mehr in großen Stückzahlen gedruckt. Es gibt nichts langweiligeres, als eine alte aktuelle Zeitung. Kaum ein Mensch blättert zum Beispiel am Samstag noch in der Tageszeitung vom Mittwoch. Dadurch werden aktuelle Zeitungen nur ein oder zwei Tage angeschaut, bevor sie im Altpapier landen. Da Anzeigen in Zeitungen hochpreisig sind, ist es teuer Inserate an mehreren Tagen in eine aktuellen Zeitung zu setzen. Es gibt aber zum Glück heutzutage auch schon Ausführungen im Worldwide Web für Kleinanzeigen. In diesem Fall wird Papier gespart. Fast alle Printmedien arbeiten heutzutage eng mit der Firma angehörigen oder partnerschaftlich mit hausexternen Anzeigenseiten im WWW zusammen. Es gibt nicht übersehbare Vorzüge dabei. Die Anzeige im Internet ist nicht schon am kommenden Tag in der Papiertonne, sondern ist nicht selten über Wochen interessant und man kann auch Filme darin unterbringen. Somit steigt die Anzahl von Lesern gegenüber einer Zeitungsannonce um einen großen Teil, auf jeden Fall wenn es sich um eine renomierte und leicht auffindbare Webseite handelt. Man kann dann nicht das Inserat im Internet kostenfrei aufgeben, wogegen man für das Reinsetzen in der angeschlossenen Tageszeitung nach wie vor eine Rechnung bekommt. Bei der Suche nach schönen Möbeln oder auch bekannten Raritäten aus der ehemaligen DDR ist diese doppelte Variante äußerst sinnvoll. Die Menschen, die in der jetzigen Zeit täglich erscheinende Zeitungen lesen sind im Schnitt zwischen 60 und 70 Jahren alt.
Fotoquelle: © Birgit Lieske/www.pixelio.de
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